Unsere Kanzlei

Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meiski hat die Kanzlei im Jahre 1989 zusammen mit einem weiteren Kollegen gegründet. Sie ist im Laufe der Jahre zur größten Kanzlei in Remscheid angewachsen. Ende 2007 haben sich Dr. Meiski und Dr. Jürgen Ober von ihren früheren Kollegen getrennt und sind nunmehr zusammen mit dem Notar a.D. Dr. Hans Herz in einer Partnerschaft tätig. Seit dem Jahre 2009 wird unser Team v...
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Informationen gem. § 5 TDG

Sehr geehrte Mandanten! Wir möchten Sie gemäß Teledienstegesetz § 5 wie folgt informieren: 1) Die in unserer Kanzlei tätigen Rechtsanwälte / Rechtsanwältinnen sind Mitglieder in der: Rechtsanwaltskammer Düsseldorf Freiligrathstr. 25 D-40479 Düsseldorf Rechtsanwalt Girnstein ist Mitglied der: Rechtsanwaltskammer Köln Riehler Str. 30 50668 Köln 2) Die in der folgenden Liste aufgeführten Re...
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Rettung vor dem Datenklau in der Schweiz: Selbstanzeige PDF

Wer Geld in der Schweiz, Liechtenstein oder sonstwo angelegt hat, kann nicht mehr sicher sein, ob dies unentdeckt bleibt. Auch wessen Daten nicht auf der DVD vorhanden sind, die gerade von einem Datenhehler an den Fiskus geliefert werden soll, muß in Zukunft mit zahlreichen Nachahmungstätern rechnen. Denn der einmal vollzogene Sündenfall mit illegal beschafften Daten aus Lichtenstein bleibt offenbar nicht allein. Der deutsche Fiskus lädt mit seinem rechtsstaatlich sehr zweifelhaften Vorgehen andere Täter geradezu ein, sich illegal Daten zu beschaffen und an den Fiskus zu verkaufen.


Wer nicht riskieren will, daß irgendwann auch seine Daten über Konten in der Schweiz, Liechtenstein oder Österreich illegal an die deutschen Behörden geliefert werden, dem bietet das Steuerstrafrecht einen eleganten Ausweg: Wer selbst offenbart, daß er Einkünfte nicht versteuert hat, kann sich nach § 371 AO Straffreiheit verdienen. Das ist ein Ausweg, einer Bestrafung für eine schon begangene Tat im Nachhinein zu entgehen, die Straftätern ansonsten nicht geboten wird, also ein besonderes Privileg.


Dieses Privileg wird dem Täter natürlich nicht aus Großherzigkeit gewährt, sondern hat ganz handfeste Gründe: Das Privileg ist nämlich davon abhängig, daß die Steuer vollständig nachgezahlt wird. Für bares Geld verzichtet der Staat auf Strafe.


Der Zeitraum, für den nachgezahlt werden muß, beträgt bei Steuerhinterziehung zehn Jahre. In der Regel beginnt diese Frist mit der Abgabe der Steuererklärung. Meist dürfte also das Jahr 1999 das erste Jahr sein, für das Steuern nachentrichtet werden müssen.


Eine weitere Voraussetzung für eine wirksame Selbstanzeige ist, daß die Tat noch nicht entdeckt war und der Täter damit rechnen mußte. Man sollte also nicht zu lange warten, wenn man sich dazu entschließt, diesen Weg zu gehen.


Eine Selbstanzeige hat noch einen weiteren Vorteil: Oft ist es so, daß man das schöne und sauer verdiente Geld zwar in Sicherheit gebracht hat, aber es genau deshalb auch nicht mehr zur Verfügung hat. Man kann es eben nicht einfach etwa für den Kauf einer Seniorenresidenz einsetzen, weil man nicht erklären kann, woher das Geld herkommt. Eine Selbstanzeige bietet daher auch den Weg, endlich sein Geld auch wirklich offiziell einsetzen zu können.


Wir haben seit Jahren Erfahrung mit zahlreichen Selbstanzeigen, die wir für unsere Mandanten bereits gemacht haben. Wenn Sie also Fragen dazu haben, wie ein solches Verfahren abläuft, was man machen muß, worauf zu achten ist und was es kosten wird, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung, und zwar notfalls auch dann, wenn es für die Selbstanzeige bereits zu spät sein sollte.

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